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Meinungen unserer Mitglieder

Wilhelmshöhe was nun?

 

Man kann der SPD nur Recht geben, dass sich die CDU in Sachen Bebauung Wilhelmshöhe mächtig verzockt hat. Der Regierungspräsident verlangt, dass entweder das gesamte Gelände Bauland wird und darum eine Bebauung von nur der Hälfte des Geländes nicht in Frage kommen wird, was einigen Grundstückbesitzern wohl sehr entgegen kommen würde. Aber jetzt Angst zu bekommen, dass nun vielleicht eine Städtische Tochter vor die Wand gefahren würde und man deshalb als SPD trotz Bauchschmerzen und anders lautenden Beteuerungen doch einer Bebauung zustimmt um keinen Schaden für die Stadt entstehen zu lassen, wird ja wohl auf keinen Fall passieren. Jetzt nach dem Bürgermeister zu schreien ist aber ein Armutszeugnis der SPD. Der Bürgermeister hat ja schon häufiger bewiesen, dass gerade seine Entscheidungen nicht das Non plus Ultra sind. Also grundsätzlich Hände weg von der Bebauung Wilhelmshöhe.

Velbert den 23. Mai 2013
Dirk aus dem Siepen
Ratsmitglied der UVB

In Velbert fehlt ein Programm,
um Energiekosten zu senken


Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden uns die Velberter Stadtwerke, als örtlicher Lieferant für Gas und Strom, ihre Vorstellungen präsentieren, wie viel wir als Endverbraucher von elektrischem Strom demnächst an Mehrkosten zu zahlen haben.
Alle Verantwortungsträger in Deutschland wissen, dass von Verbrauchern, die regelmäßig und jährlich vorgenommenen Preiserhöhungen als Wucher empfundenen werden. Nur kaum jemand fühlt sich berufen etwas dagegen zu unternehmen.

Dabei  gibt es innerhalb Deutschlands Kommunen, die helfen ihren Einwohnern durch gezielte Programme, bei der Senkung der  Energiekosten.
Da wird nicht nur, wie von zahlreichen Verbänden und Wissenschaftlern dringend empfohlen, von den Stadtwerken selbst dezentral erzeugter Strom angeboten, sondern es werden Vereinbarungen mit deren Kunden getroffen, um vorfinanziert durch die Stadtwerke, z.B. moderne Wärmepumpen, Sparlampen und anderes dem Kunden zur Verfügung zu stellen.
Die angefallenen Auslagen werden anschließend zusammen über die Stromrechnung beim Stadtwerkekunden in kleinen Raten wieder eingefordert.

In Velbert jedoch hatte uns Verwaltung und Politik schon vor Jahren in eine unvorteilhafte Situation manövriert, dadurch dass etwa die Hälfte der Stadtwerke an einen der größten zentral agierenden Energieerzeuger in Deutschland (RWE) verkauft wurde, für eine nur kurzfristige finanzielle Entlastung im Bezug auf den städtischen Haushalt. Inwieweit sich das in den nächsten Jahren noch stärker rächen wird, müssen wir abwarten.

Auf jeden Fall, die Möglichkeiten zum eigenständigen Handeln, wie es zur Zeit in unseren Nachbarstädten Wülfrath und Heiligenhaus versucht wird, dürfte in Velbert nicht gegeben sein. Denn wir können kaum damit rechnen, dass der Partner unserer Stadtwerke sich sein profitables Stromgeschäft schmälern lässt.

Durch mehr örtliche Eigeninitiative könnten bei sozial ausgerichteter Kalkulation und geschickter Vermarktung z.B. von selbst erzeugter Energie, finanzielle Gewinne dem städtischen Haushalt zugeführt werden und ihn dauerhaft entlasten. Ebenso die Verbraucher.

Es würde unserer Stadt gut zu Gesicht stehen, wenn den Velberter Einwohnern seitens Politik und Verwaltung mehr direkte Aufmerksamkeit geschenkt würde und man sich durchringen könnte, es anderen Kommunen gleich zu tun, um auch hier dem Bürger Einsparungen bei den Energiekosten zu ermöglichen.

Velbert den 14.2.2013
Dietger Döhle

zur Wahl in Niedersachsen

Die Frage ist, soll man Schadenfreude empfinden, oder soll man als Nicht- Betroffener einfach darüber hinweg gehen und nur seine Schlüsse ziehen?

 

Die Rede ist von der für die CDU kürzlich verlorenen Landtagswahl in Niedersachsen.

Hätten die Verantwortlichen der CDU nicht nur machtpolitische Ziele im Auge gehabt, sondern hätten sich mehr für die Bürger ihres Landes interessiert, als die Wahlrechtsreform nötig wurde, dann wäre vielleicht noch ein Sieg für die schwarz-gelbe Koalition heraus gekommen.

Bekanntlich gibt es mindesten zwei Auszählverfahren für Wahlen. Erstens das d’Hondtsche Höchstzahlverfahren und zweitens das Bruchzahlverfahren nach Hare/Niemeyer. Ersteres bevorzugt bei der Ermittlung der Sitze aus Überhang- und Ausgleichsmandaten besonders die zwei großen Parteien, während letzteres auch die kleineren Parteien besser mit in die Sitzverteilung einbezieht.

 

Auf jeden Fall war bei der Niedersachsenwahl, auf Grund des Wahlrechts,  das neue Auszählverfahren ausschlaggebend, dass ein Sitz mehr der SPD zu Gute kam. Im anderen Falle, bei Bevorzugung von Hare/Niemeyer, wäre die FDP Nutznießer gewesen.

Selbst die ach so verschmähten Leihstimmen an die FDP hätten, wären es denn noch 2.000 mehr gewesen, der schwarz-gelben Koalition zum Gewinn verholfen. 

 

Was können wir daraus lernen?

-        Glücklicherweise können Wahlen nicht zwingend allein am Reißbrett gewonnen werden.

-        Wähler, die kleinen Parteien und Wählergemeinschaften  ihre Stimme geben, denken mehr über Politik nach, als Wähler die ausschließlich dem Herdentrieb der sogenannten „großen“ Parteien folgen und sich nur mit deren vagen Versprechungen zufrieden geben.

 

Dietger Döhle
Velbert, 25. Januar 2013

Zum Thema Forensik

Über das Thema Forensik wird stets kontrovers diskutiert. Warum - weil eigentlich kaum jemand weiß was sich dahinter verbirgt oder was gemeint ist. Logischer Weise sollten wir also erst einmal total dagegen sein, bis wir ausreichend informiert worden sind. - Das ist auch vollkommen menschlich. Frank Benesch hatte gestern bereits einige Informationen geliefert. Hier noch einige weitere Punkte dazu. Der Begriff "Forensik" kommt aus dem Lateinischen. Von Forum - Marktplatz und soll eigentlich Öffentlichkeit signalisieren bezüglich Gerichtsverfahren, strafrechtliche Untersuchungen, Urteilsverkündung usw. Untergebiete der Forensik sind demnach auch: - Rechtsmedizin mit allen Nachweisen zu körperlichen Verletzungen, Nachweise von Giften, Auswertungen von Blutspuren, Zahnabdrücken usw. - Kriminaltechnik mit Auswertung von Fingerabdrücken, Fußspuren usw. usw. - Ballistik - Psychiatrie und Psychologie mit Feststellung der Schuldfähigkeit, mit Feststellung der Gefährlichkeit eines Straftäters usw. usw. Bei uns in Deutschland bezieht sich der Begriff "Forensik" landläufig eigentlich fast ausschließlich auf eine Klinik für Forensische Psychiatrie. Dort werden Straftäter interniert, die zum Beispiel triebgesteuert strafrechtlich relevante Taten begangen haben, oder die die ihnen zur Last gelegte Straftaten auf Grund anderweitiger psychischer Defekte begangen haben. Unser Mitglied Herr Boden als Rechtsanwalt, müsste uns diesbezüglich eigentlich detailliertere Informationen geben können. Wir sollten der Sache, die sich durch eine mögliche Ansiedlung einer solchen forensischen Klinik in unmittelbarer Nähe zu Velbert ergibt unaufgeregter begegnen. Denn errichtet werden müssen solche Einrichtungen, gehen wir davon aus, dass sie aus ehrlicher Absicht dem Schutz, der Unversehrtheit der Menschen in Deutschland dienen sollen. Des weiteren, die Planungen erfolgen durch das Land NRW im Nachbarort. Klar, dass man Bedenken hegt, wenn eine solche Einrichtung in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen entstehen soll und man nicht weiß, ob die einmal dort internierten Straftäter nicht eine Möglichkeit finden sich zu befreien. Deshalb gilt meiner Meinung nach den Personen eine weitaus größere und kritischere Beobachtung und Kontrolle, die damit beauftragt werden die Sicherheit vor Straftätern zu garantieren. Und diese Menschen sind nicht in der Verwahranstalt, sondern die laufen wie wir frei herum oder sitzen in Amtsstuben. Mein Fazit ist, so lange es keine klaren detaillierten Informationen gibt, um was es sich bei der angedachten forensischen Einrichtung handelt, wie sich alles gestalten soll, wenn nicht sichtbar alles dafür getan wird, den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, ist es unser Recht und auch Pflicht voll dagegen zu opponieren.

Dietger Döhle
Velbert, 19. November 2012

Die Schullandschaft in Velbert!

Als jemand der die Schullandschaft  in Velbert schon länger beobachtet, sehe ich die Ereignisse der letzten Jahre sehr kritisch.

Die Stadt Velbert verfügt seit Jahren über einige Schulen mit einem kreisweiten Ruf. Ihnen wird immer wieder bestätig, dass sie  herausragende Bildungsabschlüsse erzielen.

So können in allen bestehenden Systemen zu einem Schulabschluss der Klasse 10 B führen. Es wird immer so getan, als würden nur die Gesamtschulen und das Gymnasium zu einem solchen Abschluss führen können.

Betrachtet man die bestehenden  Haupt- und Realschulen so führen sie der Sekundarstufe II immer mehr Schüler zu. Trotz der politischen Diskussion, die beiden Schulformen immer wieder die Leistungsfähigkeit absprechen und immer den Eindruck vermitteln, sie würden nicht funktionieren, haben wir es hier mit großartigen Schulen zu tun!

Durch eine ständige Diffamierung der letzten Jahre ist es aber gelungen, die Eltern und Erzieher zu verunsichern. Obwohl niemand die Schulen aus näherer Anschauung kennt, werden sie verurteilt.

So ist die Hauptschule Martin Luther King  keine „Restschule“, sondern hier werden nette und freundliche Menschen ausgebildet und erreichen oftmals eine gute berufliche oder schulische Ausbildung.

Des Gleichen werden in den Realschulen gute Abschlüsse erzielt.

Bei  all den Überlegungen, ist es nun an der Zeit, mal die Parteizugehörigkeit abzulegen und sich Gedanken darüber zu machen, was für die Menschen (Schüler) das  Optimalste ist. Die Stadt sollte die gewonnene Zeit dazu nutzen, nun einen Gesamtplan zu erstellen, der für die angehenden Schülergenerationen das Optimum darstellt. Dabei sollte dem Rat und der Verwaltung auch eine Frist ermöglicht werden, mit einem gesunden Maß zu Ergebnissen zu gelangen!

Die Stadt Velbert hat: 16 Grundschulen mit ca. 2195 Schülern
                                2  Hauptschulen  mit ca. 746 Schülern 
                                2 Realschulen mit ca. 1090 Schülern 
                                3 Gymnasien mit ca. 2038 Schülern
                                1 Gesamtschule mit ca. 1350 Schülern
                                1 Förderschule mit ca. 217 Schülern

Somit werden in der Stadt Velbert z. Zt. 7636 Schüler an den allgemeinbildenden Schulen beschult.

Die zukünftig angedachte neue Sekundarschule umfasst die Jahrgänge fünf bis zehn, und sie ist mindestens dreizügig. Für die Errichtung sind mindestens 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse erforderlich. Die Sekundarschule bereitet Schülerinnen und Schüler sowohl auf die berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vor.
Der Unterricht bietet von Anfang an auch gymnasiale Standards. Die zweite Fremdsprache im sechsten Jahrgang wird fakultativ angeboten; ein weiteres Angebot für die zweite Fremdsprache wird, wie am Gymnasium und der Gesamtschule, ab Jahrgangsstufe acht eröffnet.

Die Sekundarschule verfügt über keine eigene Oberstufe, sie geht aber mindestens eine verbindliche Kooperation mit der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder eines Berufskollegs ein. Damit ist sichergestellt, dass Eltern bei der Anmeldung genau wissen, wo ihr Kind das Abitur machen kann.

Das neue Schulgesetz erleichtert die Errichtung von Gesamtschulen. Die erforderliche Mindestschülerzahl wurde von bislang 112 auf 100 Schülerinnen und Schüler gesenkt. Damit wird es für Kommunen zukünftig leichter, bei entsprechendem Bedarf eine Gesamtschule zu gründen.

Die Folgen für die Stadt Velbert währen, dass die Hauptschulen abgeschafft würden und die Realschulen, sich eine Kooperationsschule suchen müsste, die eine Sekundarstufe II hätte.

In Monheim hat sich z.B. eine Hauptschule mit einem Gymnasium zusammen geschlossen.

Bei allen Überlegungen ist davon auszugehen, dass die Hauptschulen auslaufen und eine geeignete Schulform gefunden werden muss. Zur Zeit ist weder die Stadt Velbert noch die Schulaufsicht bereit, eine Tendenz erkennen zu lassen.

Durch die Ereignisse im Landtag wird auch hier eine Prognose schwer. Nur solange in der Stadt so viele Schulgebäude leer stehen, die keiner anderen Nutzung zugeführt werden können, entstehen Kosten, die nicht absehbar sind.

Bei einer zügigen Entscheidung, die auch im Interesse der Schüler- und Lehrerschaft ist, könnte man eine große Bereitschaft erkennen! Nur, die „abwartende Haltung“ aller beteiligten Stellen, führt weiter zu Verunsicherung und Kosten!

Velbert, 28.03.2012
Frank Benesch

Unter anderem darum sind wir von der UVB
unabhängig jeglicher politischer Richtung


Trotz aller Proteste genehmigen sich unsere Landtagsabgeordneten eine Diätenerhöhung um 500 Euro. SPD, CDU und Grüne boxen die Erhöhung durch, der Rest ist zwar offiziell dagegen, lehnt aber den Mehrbetrag auf dem Konto nicht ab.  Mein Vorschlag, wenn man dagegen ist, sollte man den Betrag doch monatlich spenden, dass wäre glaubwürdig. Allein der Landeskasse kostet die unangemessene Aufstockung über eine Million Euro pro Jahr, Geld was anderorts sicher vernünftiger ausgeben werden könnte. Wer bis jetzt schon ohne Erhöhung 10226 Euro monatlich bekommt, sollte sich doch mal Gedanken machen, was normale Arbeitnehmer im Monat verdienen und wie deren Altersversorgung aussieht. Wer schon immer der Ansicht war, dass Politiker nur ihre Selbstbedienung im Auge haben, sieht sich hier bestätigt.

Velbert, 14.02.2012
Dirk aus dem Siepen
Ratsmitglied UVB

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