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Programm

Wahlprogramm 2009 – 2014


In einer Stadt mit ca. 87.000 Einwohnern ist es von großer
Bedeutung, dass Kinder und Jugendliche unsere ganze
Aufmerksamkeit und Beachtung erfahren. Wir wollen, dass
folgende Maßnahmen in den nächsten fünf Jahren vorrangig
beachtet und umgesetzt werden.

Unser Wahlprogramm zum Download finden Sie hier. 

Schule und Sport


Schule:

  • Notwendige Gelder müssen zum Erhalt der Schul– und
    Sportgebäude und Anlagen bereitgestellt werden.

  • Die Weiterentwicklung des Schul-Medien-Plans mit der
    jährlichen Vervollständigung der benötigten Geräte
    (Hardware etc.) und die Einrichtung einer Vielzahl von
    Internetplätzen an den Schulen.

  • Die Stadt Velbert soll wieder einen Generalinstandsetzungsplan
    erstellen und die Mängel in den Schulen kontinuierlich abarbeiten.

  • Die bestehenden Schulformen müssen erhalten bleiben,
    dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle Lernwilligen
    einen entsprechenden Schulplatz in einer Schule ihrer Wahl
    erhalten.

  • Die weitere Ausweitung der Ganztagsschule über den
    Primärbereich hinaus.

  • Die Kooperation Schule – Wirtschaft muss ausgebaut
    werden. Es sollte das Ziel erreicht werden, dass jeder
    Schüler einen Ausbildungsplatz erhält.

  • Erwachsenenbildung in der VHS sollte zentralisiert
    angeboten werden, um Kosten zu sparen. Die Mobilität der
    Erwachsenen ist gegeben. Kurse, die nicht der
    Erwachsenenbildung dienen, müssen kostendeckend
    angeboten werden.

Sport:

  • Alle Vereine und der Sportverband sollten in ihrer täglichen
    Arbeit unterstützt werden, auch mit den notwendigen
    finanziellen Unterstützungen.

  • Fusionen von Vereinen sollen gefördert werden.

  • Breitensport und Leistungssport haben nebeneinander ihre
    Berechtigung und werden von uns gleichermaßen beachtet.

  • Wir wehren uns gegen die Schließung von Sportstätten-
    und Anlagen.

  • Notwendige Trainingskapazitäten sollten für alle Vereine
    geschaffen werden.

  • Weitere Sportanlagen sollten in die Verantwortung der
    Vereine übergeben werden.

  • Sportstätten sind so herzurichten, dass energiesparende
    Maßnahmen durchgeführt werden können.

  • Wir sind gegen die Errichtung eines
    Sportparks. Die hierfür notwendigen
    Kosten in Höhe von ca. 14,5 bis - unserer
    Schätzung nach – 18 bis 20 Mio. Euro,
    müssen als Kredite aufgenommen werden
    und von den Nachfolgegenerationen mit
    Zins und Tilgung von jährlich ca. 1 Mio.
    Euro finanziert werden.
     

Umwelt und Planung:


Umwelt:

In einer Stadt sind neben Bildungseinrichtungen, Kulturangeboten,
Vereinsleben, Wirtschaftlichkeit etc. die Faktoren Umwelt und
Planung einer Stadt zu sehen. Hier gilt es, besonders die
Verkehrsplanung, die Stadtentwicklungsplanung, das
Fernstraßennetz, die Schienenanbindungen, der Lärm und die
Emissionsbelastung, sowie die landschaftliche Umgebung und die
Ökologie zu beachten. Aus diesen Gründen werden wir in den
nächsten Jahren folgende Prioritäten setzen:

  • Der Erhalt der landschaftlichen Umgebung unserer Stadt .

  • Errichtung von Wander-, Radfahr- und Reitwegen. Hierzu
    ist die Herstellung des Radweges von Wüfrath nach
    Heiligenhaus/Kettwig auf der alten Bahntrasse zu
    unterstützen.

  • Verhinderung unnötiger Baumfällungen.

  • Verlängerung von Öffnungszeiten in den Sommermonaten
    in den Biergärten bis 23.00 Uhr.

  • Eine ansprechende Grünflächengestaltung in allen
    Stadtteilen.

  • Kontinuierliche Fortsetzung des Energiesparkonzeptes in
    den städtischen Gebäuden und Anlagen.

Planung:

  • Sinnvolle Planung von Wohn– und Gewerbegebieten.

  • Nicht Investoren entscheiden über Planungen, sondern die
    Vorstellung der zukünftigen Entwicklung unserer Stadt
    muss Vorrang haben.

  • Der Weiterbau der A 44 mit Anschluss an die Rheinschiene
    muss nach wie vor höchste Priorität haben.

  • Innerörtliche Baulücken müssen geschlossen werden.

  • Die Bodenbevorratung an Wohn- und Gewerbeflächen muss
    sinnvoll gestaltet werden. Hierzu ist auch die Bevölkerung
    in die Planungen mit einzubeziehen.

  • Unsinnige Bebauungen wie Wilhelmshöhe und In der Kuhle
    (Langenberg), Auf den Pöthen und obere Hügelstrasse
    (Neviges) dürfen nicht zur Ausführung kommen.

  • Sinnvolle Bebauungen, wie Talstraße, Röbbeck,
    Buschmann-Gelände als Gewerbegebiete und Ansiedlung
    des neues Edeka-Marktes und Verlagerung von Aldi auf das
    Buschmann-Gelände sind zu unterstützen.

  • Die Planungen für weitere Karton-Märkte (Lidl, Plus, Aldi
    etc.) müssen ausgesetzt werden, da es bereits eine Vielzahl
    dieser Märkte gibt.

  • Unsinnige Planungen auf Zuruf, die nur kostspielig sind,
    dürfen nicht ausgeführt werden.

  • Die Planungen in Velbert für das Woeste – Gelände sind nur
    dann positiv zu sehen, wenn der geplante Frischemarkt von
    ca. 3.500 m˛ nicht in Angriff genommen wird. Denn dieser
    Markt bedroht die beiden Frischemärkte in Neviges und
    Langenberg in der flußläufigen Mitte.

  • Die Planung und Errichtung eines Kaufland-Warenhauses in
    der oberen Fußgängerzone von Velbert-Mitte, wird von uns
    unterstützt und befürwortet.

  • Die Planung des Innenstadt-Konzepts von Neviges wird von
    uns begrüßt. Wichtig ist eine annehmbare Umsetzung.

Kultur


Eine lebendige Stadt erkennt man an der regen Vereinstätigkeit und
der Vielfalt der angebotenen kulturellen Veranstaltungen. Aufgrund
der drei vorhandenen Veranstaltungsstätten in Velbert, Langenberg
und Neviges, muss ein ausgewogenes und den jeweiligen
Stadtbezirken angepasstes Kulturprogramm entwickelt werden.
Unsere Aufgabe für ein entsprechendes Kulturprogramm in den
nächsten Jahren:

  • Die zügige und notwendige Instandsetzung der
    Kulturstätten Schloss Hardenberg in Neviges und
    Bürgerhaus in Langenberg. Wobei hier auch eigene
    Haushaltsmittel überplanmäßig eingesetzt werden sollten.

  • Die Erarbeitung, Verabschiedung und Umsetzung eines
    kulturellen Konzeptes zugeschnitten auf die drei kulturellen
    Standorte.

  • Die Ausweitung des Angebotes von moderneren Theater–
    und Musikaufführungen, damit auch das Interesse des
    jüngeren Publikums geweckt wird.

  • Die Beibehaltung des Kindertheaters in Langenberg und
    des Sommertheaters in Neviges.

  • Für die Kulturhäuser in Neviges (Schloss oder Vorburg) in
    Langenberg (Bürgerhaus) muss eine ständige Gastronomie
    gefunden werden.

  • Keine weiteren Kürzungen des Kulturetats. Allerdings
    sollten dann auch höhere Deckungsbeiträge der Besucher
    gefordert werden.

  • Bessere Auslastung des Forums in Velbert-Mitte durch
    zusätzliche Veranstaltungen.

  • Kostengünstige Bereitstellung von Räumen in den
    Kulturstätten für ortsansässige Vereine und
    Veranstaltungen. Es muss möglich sein, dass ortsansässige
    Vereine und Personen diese Stätten zu einem
    erschwinglichen Preis nutzen können.

  • Die Unterstützung des Europäischen Gitarrenwettbewerbs.
    Eine solche Veranstaltung muss in Velbert bleiben.

  • Die Kunst– und Musikschule, eine unserer wichtigen
    Einrichtungen, muss in Gänze erhalten bleiben und darüber
    hinaus stetig gefördert werden.

  • Das Schloss– und Beschlägemuseum ist neu zu konzipieren
    und muss als ein lebendiges Erlebnis-Museum gestaltet
    werden. Hierzu sind neue Räume erforderlich

  • Die Stadthalle Neviges muss schnellstens renoviert und
    teilweise neu gestaltet werden, damit eine von der
    Bevölkerung geforderte Kulturstätte die Kultur in Neviges
    verbessert und gefördert wird.

Wirtschaftsförderung


Die Wirtschaftsförderung in Velbert hat eine zentrale und
bedeutungsvolle Aufgabe zu erfüllen. Die Urbanität der Stadt und
ihrer Stadtbezirke muss stets im Focus der Wirtschaftsförderung
sein. Sie muss mit ihrem Engagement und Einsatz bestehende
Arbeitsplätze sichern und durch Ansiedlung neuer Unternehmen neu
hinzugewinnen. Wir werden deshalb in den nächsten Jahren von der
Wirtschaftsförderung Folgendes fordern und über die Erfüllung
dieser Forderungen kritisch wachen:

  • Die notwendige Kenntnis über bestehende Betriebe durch
    kontinuierliche Gespräche und Besuche der Betriebe muss
    geschaffen werden.

  • Bestandssicherung der Betriebe durch Schaffung von
    notwendigen Rahmendaten und Begleitung in schwierigen
    wirtschaftlichen Zeiten.

  • Projektankündigungen soll es nur gegen, wenn die
    Verträge rechtsverbindlich geschlossen sind.

  • Zielverfolgung der ausgeschriebenen Projekte bis zur
    Fertigstellung.

  • Belebung und Vermarktung der Industriebrachen mit
    Dienstleistungsbranchen.

  • Übernahme der Kenntnisse aus der Gewerbemeldekartei
    mit direkter schriftlicher oder fernmündlicher
    Kontaktaufnahme mit dem Gewerbetreibenden, damit
    diese entsprechend über die bestehende
    Wirtschaftsförderung informiert ist.

  • Grundstücks– und Bodenbevorratung für ansiedlungswillige
    Unternehmen.

  • Wirtschaftsfördernde Außendarstellung des Standortes
    Velbert.

  • Durchführung von Krisenmanagement bei von Schließung
    bedrohter Unternehmen.

  • Aufbau und zeitnahe Führung eines
    Leerstandsmanagement der Handelsflächen in allen
    Stadtbezirken.

  • Vermarktung der Leerstandsflächen über Medienwerbung
    und Internet.

  • Schaffung eines positiven Investitionsklimas für auswärtige
    und innerstädtische Investoren.

  • An– und Einwerben von Ausbildungsplätzen.

  • Unterstützung und Förderung der Kooperationen zwischen
    Schule und Gewerbebetrieben.

Technische- und sonstige Städtische Betriebe


Der Konzern Stadt mit seinen ca. 25 städtischen Betrieben hat dazu
beigetragen, dass in verschiedensten Fällen kostengünstiger,
zeitnaher und bürgerfreundlicher geplant und umgesetzt werden
kann.
Teilweise wurden dadurch höhere Kosten und Gebühren vermieden.
Allerdings gibt es auch weiterhin Defizite in Bürgernähe und der
zeitnahen Information über geplante Vorhaben. Aus diesem Grund
werden wir für die nächsten fünf Jahre folgende Schwerpunkte
setzen:

TBV (Technische Betriebe Velbert):

  • Frühzeitige Bekanntmachung über geplante
    Straßenbaumaßnahmen unter Einbeziehung der
    betroffenen Bürger und Gewerbetreibenden.

  • Bessere Koordinierung bei Straßenbauarbeiten mit anderen
    Bauträgern wie Post, Stadtwerke, Wasserverband etc.,
    damit nicht nach Fertigstellung durch den Einen, die
    Anderen wieder neu aufreißen müssen.

  • Bessere und kontrolliertere Pflege der Grünanlagen. Hierbei
    können Hausmeister von städtischen Gebäuden und
    Schulen sicherlich Grünanlagenpflege übernehmen.

  • Verbesserung des Winterdienstes.

  • Vernünftige Sanierung von Straßen. Die praktizierte
    „Flickschusterei“ von Schlaglöchern sollte vermieden
    werden, weil diese langfristig gesehen, keinen Nutzen
    bringt.

  • Konkrete, zeitnahe und genaue Planung von
    Baumaßnahmen, damit Kosten im kalkulierbaren und
    vorgegebenen Rahmen bleiben.

Stadtwerke:

  • Es soll eine verständliche und nachvollziehbare
    Gebührenkalkulationen und Gebührenrechnungen erfolgen.

  • Erhalt der Schwimmbäder in allen drei Stadtbezirken.

  • Kein weiterer Verkauf von Anteilen der Stadtwerke
    an neue Dritte.

  • Rechtzeitige Unterrichtung der Bürger und
    Gewerbetreibenden bei Sanierungsarbeiten.

  • Durch horizontale und vertikale Partnerschaft mit anderen
    Unternehmen soll die Sicherung der Versorgung in allen
    Bereichen zu erschwinglichen Preisen und
    Kostensenkungen stattfinden.

Sicherheit und Ordnung


Eine Stadt wie Velbert ist für seine Bürgerinnen und Bürger und
insbesondere für Besucher nur dann interessant und lebenswert,
wenn sie eine saubere Stadt vorfinden und sich darüber hinaus
sicher fühlen. Eine noch so schön geschmückte Innenstadt verliert
umgehend ihren Charme, wenn Mülleimer überquellen, Kaugummis
auf der Straße kleben, Essensreste und Verpackungen achtlos
weggeworfen werden und Zigarettenkippen die Straßen „zieren“.
Wir, die UVB-Velbert hat in den letzten Jahren die Verwaltungimmer wieder aufgefordert, drastisch Abhilfe zu schaffen.

Wir wollen:

  • City- Sicherheits- und Ordnungsteams müssen täglich in
    der Stadt für Ordnung und Sicherheit sorgen. Das Team
    muss mit zusätzlichem Personal ausgestattet werden,

  • damit Ordnung und Sicherheit besser gehandhabt wird und
    die Bevölkerung diese Maßnahme auch erlebt und erkennt.

  • Die Verunreinigung der Stadt muss an Ort und Stelle mit
    einem Bußgeld in gestaffelter Höhe geahndet werden.

  • Widerrechtliche Ablagerung von Müll an den
    Wertstoffcontainern muss durch Video– oder personelle
    Überwachung festgehalten und entsprechend geahndet
    werden.

  • Pickerkolonnen müssen in allen Stadtteilen verstärkt, und
    ihr Einsatz ausgeweitet werden.

  • Schlecht einsehbare Plätze, Ecken, Unterführungen,
    Parkflächen etc. müssen mit Video überwacht und durch
    City-Ordnungsteams ständig kontrolliert werden.

  • Kinderspielplätze sind besonders zu überwachen, damit sie
    nicht zu Trinkgelagen und Drogenumschlagsplätzen
    umfunktioniert werden.

  • Es müssen mehr Platzverweise ausgesprochen und deren
    Einhaltung überprüft werden.

  • Eine bessere Überwachung und Kontrolle des Herminghaus-
    Parks ist von äußerster Wichtigkeit, damit die Exzesse und
    der Vandalismus ein Ende haben.

Jugend , Familie und Soziales


Diese drei Bereiche in unserer Stadt müssen immer und zu jeder
Zeit im Mittelpunkt unseres politischen Handelns stehen. Die
Besonderheiten für Jugendliche und Heranwachsende, der
besondere Schutz von Familien und die stetige Bereitschaft zur
Unterstützung der sozial Schwachen muss Aufgabe und Bestreben
einer guten und ausgewogenen Kommunalpolitik sein. Wir werden
uns diesen Themen widmen und Bereitschaft zeigen, notwendigen
Veränderungen und Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Wir werden
in den nächsten fünf Jahren besonderes Augenmerk auf folgende
Punkte haben:

Jugend:

  • Erweiterung der Angebote der Jugendzentren in Velbert-
    Mitte und Neviges und Langenberg.

  • Jugendgerechte Angebote auch außerhalb von Vereinen.

  • Kontinuierlicher Dialog mit Jugendlichen über deren
    Wünsche und Bedürfnisse. Außerdem befürworten wir die
    Einrichtung eines städtischen Jugendparlaments.

  • Die sofortige Wiedereinrichtung des Streetworker-
    Busses.

  • Unterstützung bei der Gestaltung von Skaterbahnen,
    Hockeyplätzen, Bolzplätzen etc. Der Bolzplatz in
    Tönisheide ist schnellstens zu realisieren.

  • Schutz der Jugendlichen vor Gewalt und Missbrauch in
    Schule, Freizeit und Elternhaus.

  • Erstellung eines Faltblattes über alle Freizeiteinrichtungen
    für Kinder und Jugendliche in dieser Stadt, damit jederzeit
    die richtige Einrichtung gefunden werden kann.

  • Schaffung von Rahmenbedingungen für
    Freizeiteinrichtungen wie Kino, Disco etc.

  • Es muss aber auch klar sein, dass Freizeiteinrichtungen wie
    Kino, Disco etc. nicht vom Staat errichtet und betrieben
    werden können. Politik kann nur die Rahmenbedingungen
    hierzu schaffen.

Familie:

  • Schaffung von Hortplätzen.

  • Bereitstellung von Kindergartenplätzen in der Umgebung
    des Wohnbereichs.

  • Ganztagsbetreuung in den Schulen, dies nicht nur im
    Primarbereich, sondern auch in allen weiterführenden
    Schulen.

  • Ausgewogene Beitragsfestsetzung bei
    Familieneinrichtungen wie Horte, Kindergärten,
    Ganztagsbetreuungen etc., damit sie für alle
    bezahlbar bleiben.

Soziales:

  • Kontinuierliche und verbesserte Betreuung der Empfänger
    von Sozialleistungen.

  • Arbeitsfähige Empfänger von Sozialleistungen müssen zur
    sozialen Arbeit herangezogen werden.

  • Die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt muss
    verstärkt werden.

  • Auch sozial schwache Mitbürger/innen haben Anspruch auf
    Anerkennung und würdige Beachtung ihrer Person durch
    Politik und Verwaltung und dürfen nicht als bloße
    Aktenvorgänge behandelt werden.

  • Sozialer Missbrauch muss konsequent geahndet werden.

  • Soziale Einrichtungen der Stadt müssen sinnvoll erhalten
    und bedarfsgerecht ausgebaut werden.

  • Umfang und Angebot sozialer Einrichtungen der Träger
    müssen mit dem Wortlaut der Gesetzgebung
    übereinstimmen.

  • Die stadtteilorientierte Sozialarbeit muss von Politik und
    Verwaltung weiter gefördert werden.

Finanzen


In Zeiten knapper Kassen müssen Verwaltungen und
Kommunalpolitik über ausgewogene Finanzen wachen. Es darf nicht
mehr ausgegeben werden, als eingenommen wird.
Dieser Leitsatz muss Grundlage allen Handelns für Verwaltung und
Politik sein. Nicht was wünschenswert wäre, sondern was notwendig
ist darf nur zur Ausführung kommen. Da unsere Stadt in den
nächsten fünf Jahren wieder mit einem Haushaltssicherungskonzept
leben muss und die Gefahr besteht, dass erstmalig in der
Stadtgeschichte die Gefahr eines Nothaushaltes besteht fordern wir,
alles zu tun, damit Politik und Verwaltung keine Prestigeobjekte (wie
Sportpark) fordert und fördert. Wir wollen einen ausgeglichenen
Haushalt, der dann wieder Handlungsspielräume, auch für
Investitionen vorhalten kann. Wir werden darauf achten, dass
folgende Kriterien von den Verantwortlichen beachtet werden:

  • Entschlossenheit nach oben zeigen (Kreis, Land, Bund),
    damit nur Aufgaben übertragen werden, für die auch die
    finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Änderung des
    Gemeindefinanzplans, damit die von Bund und Land an die
    Kommunen übertragenen zusätzlichen Arbeiten auch
    entsprechend bezahlt werden.

  • Reduzierung der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer,
    soweit möglich.

  • Personalkapazitäten in der Verwaltung bedarfsgerecht ein–
    und umsetzen, damit Neueinstellungen und Mehrausgaben
    vermieden werden.

  • Sinnvolle Verkäufe von nicht benötigten Gebäuden und
    Grundstücken durchführen, zur weiteren Reduzierung der
    Verschuldungsquote.

  • Strengste Haushaltsdisziplin aller Fachabteilungen, damit
    die Haushalte der nächsten Jahre gedeckt sind.

  • Weitere Kostenreduzierung in allen Bereichen.

  • Kooperationen mit anderen Städten und dem Kreis
    anstreben, um Synergieeffekte zu nutzen.

  © 2011