Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die sich mit ihrer Stadt identifizieren!

Hallo an alle, die selbst gesundheitlich an ihre Grenze gehen!

„Wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus”
Albert Schweitzer 1845–1965 deutsch französischer Theologe.
Träger des Friedensnobelpreises (1962)

Es gibt sie noch, diese bewundernswerten Individuen, die wider allen vor ihnen aufgebauten Hemmnissen und Schwierigkeiten das Wohl und die Entwicklung ihrer Kommune nicht aus dem Auge verlieren! Staunend verfolge ich die Hartnäckigkeit dieser leider viel zu kleinen Gruppe. Der „Ehrenamtler” eine Spezies, der das Leben leider von der Obrigkeit immer schwerer gemacht wird. Anstatt zu sagen, was geht, bekommen sie nur zu hören was nicht geht! Wir sind in unserer Stadt, damit meine ich alle drei Stadtbezirke, an einem Punkt angekommen, an dem Vorschriften und teils überzogene Verordnungen das gesellschaftliche Leben zu ersticken drohen. Die viel beschworene Lebensqualität, und von allen Gruppierungen geforderte Urbanität bleibt auf der Strecke! Wir, die Unabhängigen Velberter Bürger „UVB”, setzen uns in jedes Boot, um diese verhängnisvolle Entwicklung zu stoppen. Vergessen wir nicht : „Wir sind das Volk!” Eine Gemeinschaft ohne Perspektive kann nur scheitern! Nicht heute, aber irgendwann!

Fazit: Lassen Sie mich wiederum mit einem Wort von Albert Schweitzer schließen.
Ein aufmunterndes Wort an die so lebenswichtigen „Ehrenamtler”:
„Du bist so jung wie deine Zuversicht. So alt, wie deine Zweifel.
So jung wie deine Hoffnung. So alt wie deine Verzagtheit”.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 10.10.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die glauben, über den Dingen zu stehen!

Hallo an alle, die sich angesprochen fühlen!

„Hochmut sendet ein Gott als erstes Übel dem Menschen,
dem in der Welt er nicht mehr rühmliches Bleiben vergönnt.”
Theognis von Megare um 540 – 500 v. Chr. altgriechischer Dichter

Es soll in unserem Kirchspiel einen Wirtschaftsförderer geben, der sich sogar über Ratsbeschlüsse hinwegsetzt. Sind es Gedächtnislücken, oder gar Selbstherrlichkeit und Hochmut? Der Auftrag vom Rat im Zusammenhang mit den verkaufsoffenen Sonntagen war klar formuliert. Es sollte geprüft werden, wie der Handel überhaupt zu diesen Sonderöffnungen steht, bevor kostenträchtige Gutachten in Auftrag gegeben werden. Hielt man sich an diese Vorgabe? Weit gefehlt!

Das Gutachten wurde in Auftrag gegeben, OHNE die beschlossene Befragung! In Zeiten eines Nothaushalts und einer Haushaltssperre sind unnötig verursachte Ausgaben nicht nachvollziehbar und fahrlässig. Wenn Teile der Verwaltung sich über Beschlüsse des Rates hinwegsetzen, muss die Frage gestattet sein: Wozu dann ein Rat?

Bereits in einem früheren „Wort am Sonntag” habe ich die Befürchtung geäußert, dass die Verwaltung mehr und mehr ein Eigenleben führt, und sich verselbstständigt. Wir, die Unabhängigen Velberter Bürger „UVB” werden mit Argusaugen diese Entwicklung beobachten, und mit anderen Fraktionen des Rates diese nicht gewünschte Tendenz mit allen Kräften bekämpfen!

Fazit: Wie heißt noch das alte deutsche Sprichwort? „Hochmut kommt vor dem Fall”.
Die Politik ist gefordert, die nötige Durchsetzungskraft gegenüber der Verwaltung zu zeigen, um derartige Auswüchse zu verhindern.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 25.09.2016


Das Wort am Sonntag

Für naive Phantasten!

Hallo an alle TTIP und CETA–Verfechter!

„Das einzige Mittel mit Sicherheit zu handeln, ist,
wenn man seine Rechnung auf das Schlimmere macht”
Ludwig der 14. (Sonnenkönig Frankreich) 1638 – 1715

Wenn man weltweit agierenden Ökonomen glauben darf, dann sind die Zeiten der hemmungslosen Globalisierung Geschichte. Hinter verschlossenen Türen von zweit– oder gar drittklassigen Diplomaten ausgehandelte Freihandelsabkommen (TTIP und CETA) stehen vor dem endgültigen Aus. Wir, die Unabhängigen Velberter Bürger (UVB) haben immer davor gewarnt, qualitative und soziale Standards, die über Jahrzehnte mühevoll erreicht wurden, aufzugeben.
Die Tatsache, dass hinter verschlossenen Türen verhandelt wurde und – schlimmer noch – eine Berichterstattung über Teilergebnisse von „OBEN” untersagt wurde, hat die Ängste der Bürger noch verstärkt. Wer zum Wohle der Gesellschaft verhandelt, muss doch wohl Transparenz nicht fürchten oder? Meiner Meinung nach besteht die latente Gefahr, dass durch eine recht einseitige Auslegung der Abkommen, (zum Wohle der Bürger jenseits „Teichs”) wenn sie dann kämen, eine wirtschaftliche Schieflage entstehen könnte. Vasallentum hat auch im Mittelalter nichts gebracht! Denken wir mal darüber nach, was hinterlassen wir unseren Kindern?!

Fazit: Alles– und Besserwisser sind von der Entwicklung eingeholt worden! Ökonomen haben errechnet, dass eindeutig „Die alte Welt” Verlierer dieser Freihandelsabkommen wäre. Es freut mich ungemein, dass die „UVB” mit ihrer Einschätzung auf der richtigen Seite stand!

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 04.09.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die Initiative als wichtigen Teil ihres Lebens betrachten!

Hallo an alle, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlen!

„Die Anzahl der Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.”
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Lyriker und Dramatiker

Es soll in unserem Kirchspiel einen Krämerladen geben, der sich durch unermüdlichen Einsatz seit nunmehr über 35 Jahren einen Namen in Puncto Beratung und persönlicher Hingabe geschaffen hat. Anno 2011 wurde dann die Erweiterung des Geschäftsfeldes per Antrag bei der Obrigkeit kundgetan. Es ging um Weinverköstigungen u. ä..

Diesem Anliegen wurde huldvoll zugestimmt. Nun nach ca. 70 Veranstaltungen, sieht sich die Obrigkeit jedoch genötigt, für den Ablauf in der bisherigen Form ein Verbot auszusprechen. Mehrere Versuche die Sache zu regeln, blieben leider erfolglos. Selbst ein schriftlicher Vorstoß beim 1. Bürger unserer Stadt, blieb ohne Reaktion. Es bleibt zu bemerken, dass der Obolus lächerlich ist, und bei Weitem die Kosten nicht deckt. Wäre möglicherweise eine Bewertung der Situation anders ausgefallen, wenn die Obrigkeit sich mal vor Ort hätte sehen lassen? Ist unser Velbert schon so groß geworden, dass der Bezug zum Bürger, auch der Händler zählt dazu, fehlt?

Es sei mir der Hinweis gestattet: In anderen Kommunen geht das! Warum nicht bei uns?

Fazit: Lassen wir doch Initiativen sterben! Velbert braucht diese nicht! Ist das wirklich der Wunsch der Obrigkeit? Wenn ja, denn kann das Motto nur lauten:
„Dirk, Du bist der Letzte, mach das Licht aus!”

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch (ein Siebziger!)
Velbert, 28.08.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die auch im Alter noch ernstgenommen werden wollen!

Hallo an alle Ü60er, die Teilhaberschaft am aktiven Leben für selbstverständlich halten!

„Auf dem Papier sind wir am ältesten, im Körper weniger alt, und am jüngsten der Geist”
Walter Ludin (1945) Schweizer Journalist und Aphoristiker

Eine Zeitungsnotiz hat mich aufgeschreckt: „Fahrtüchtigkeit ab 60 jedes Jahr neu unter Beweis stellen.” So weit so gut! Oder nicht? War es nicht die Wissenschaft und die Statistik, die konstatiert hat, dass der erfahrene Autofahrer die zweifellos nachlassende Reaktionsfähigkeit durch umsichtige Fahrweise mehr als kompensiert? Es darf ja wohl nicht dazu kommen, dass ein fitter Ü60er nur ob seines Alters ausgegrenzt wird! Haben wir nicht genügend schlechte Erfahrungen diesbezüglich hinter uns?! Wie ist dann überhaupt der Gedanke der Rente ab 73 einzuordnen?

Ich hoffe, es ist dem „Sommerloch” geschuldet, dass so ein Mist publiziert wird! Der viel zitierte demografische Wandel, hat man den in diesem Zusammenhang dann total übersehen?

Fazit: Lieber ein Siebziger mit Rollator in der Firma, als ein fitter Sechziger am Steuer seines Fahrzeugs?! Ist es wirklich das, was die Zukunft sein soll?

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch (ein Siebziger!)
Velbert, 31.07.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die wie Lemminge falschen Versprechungen von Verführern ins Verderben folgen!

Hallo an alle, die der Ansicht sind, dass Vielstaaterei der Weg in falsche Richtung ist!

„Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle”
Adam Smith (1723–1790) schottischer Nationalökonom

„Brexit” europäisches Unwort des Jahrzehnts!

Kannten die Schotten diesen Ausspruch (s.o.) ihres Landsmannes? Das Ergebnis des Referendums zum „Brexit” lässt es vermuten. Wie konnte es soweit kommen, dass ein Volk, das nachweisbar von der Gemeinschaft profitiert hat, wider aller Vernunft die Teilhaberschaft aufgekündigt hat? Die Gründe sind, so denke ich, vielschichtig.

Zum einen ist es wohl das traditionelle „Inseldenken”. Dieses wurde geschürt durch falsche Aussagen von verantwortungslosen Demagogen. Nicht geholfen hat natürlich auch die starre alles regeln wollende Haltung der Bürokraten in Brüssel. Wenn schon eine wenig geliebte Institution es nicht schafft, durch Transparenz wenigstens Verständnis zu erzeugen, sind negative Reaktionen vorprogrammiert. Indes, der von der Mehrzahl der Briten gewählte Weg birgt unkalkulierbare Risiken für die Zukunft und ist daher falsch.

Es ist zu hoffen, dass die Eurokraten jedoch das Abstimmungsergebnis als schrillende Alarmglocken wahrnehmen und ihre kommenden Entscheidungen stets sorgfältig überdenken.

Fazit: Wünschen wir den Bewohnern der Insel, dass sich nicht der Aphorismus bewahrheitet: „Es geht aufwärts stand auf der Zeitung. Darunter lag ein Bettler”.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 26.06.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die Hass zu ihrem Lebensinhalt wählen!

Hallo an alle, die anders denkendende nicht fürchten!

„Anders zu sein (zu denken) erzeugt Hass”
Henri Stendhal (1783–1842) Politiker und Schriftsteller

„Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt”
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dichter und Dramatiker

Hallo Freunde des „Wortes am Sonntag”! Ich melde mich nach einer erzwungenen, gesundheitlich bedingten Pause, zurück. Das, was ich heute zu Papier bringe, ist eigentlich weniger eine Satire... oder doch? Was ist eigentlich noch von Opposition im Wortsinn zu halten? Die, die sie ohne Furcht vertreten, laufen Gefahr „unter die Räder zu kommen”. Was bereits im Kleinen seinen Anfang nimmt (Kommunalpolitik), setzt sich leider mit wachsender Gewalt fort. Es ist beängstigend, was sich aus einem anderen Standpunkt entwickeln kann!

Mord als finale Lösung, andersdenkende mundtot zu machen (siehe England) ist nicht der Weg einer zivilisierten Gesellschaft! Fangen wir, s. o., im Kleinen bei uns selbst an! Setzen wir uns täglich mit anderen Meinungen auseinander, nehmen nicht die Unsrige als Dogma! Der Lerneffekt wird immens sein! Der Furcht, als Quelle des Hasses, wäre somit die Basis entzogen

Fazit: Sich mit der Meinung des „Gegenübers” vom Sinn her zu beschäftigen, ist keine Form von Schwäche, sondern zielgerichtete, intellektuelle Arbeit zum Wohle der Gesellschaft.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 19.06.2016


Das Wort am Sonntag

In eigener Sache...

Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum das Wort am Sonntag bereits einige Zeit nicht mehr erschienen ist. Leider bin ich zurzeit gesundheitlich etwas eingeschränkt und kann darum nicht mit der gewohnten Regelmäßigkeit unsere satirischen Texte veröffentlichen. Sicher werde ich bald wieder „an Bord” sein. Bis dahin wünsche ich Ihnen und uns allen eine gute Zeit.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 12.06.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die gewachsene Institutionen als „Laberbude” bezeichnen!

Hallo an alle, für die die Bezirksausschüsse der Stadtbezirke gelebte Kommunalpolitik sind!

„Totgesagte leben länger!”
Uraltes Sprichwort übersetzt in viele Sprachen weltweit.

Das war mal eine der leider eher seltenen Sternstunden der so oft gescholtenen Bezirksausschüsse in unserer Stadt. Der Bezirksausschuss Velbert–Langenberg am 27.04.2016! Es ging in erster Linie um die verfehlte Planung eines Discounters an ungeeigneter Stelle. Aber auch andere Vorhaben der Verwaltung brachten die Gemüter in Wallung. Es war schon erfrischend, die geäußerten Positionen der anwesenden Bürger und die der Politiker über die Parteigrenzen hinweg zu vernehmen. Der Bezirksausschuss als Regulativ gegenüber der Verwaltung! Es werden sich bestimmt einige „Vordenker” die Augen gerieben haben, ob der Frechheit der „Laberbude” eine fast sicher geglaubte Entscheidung noch zu kippen. Allein dieser Auftritt war die Daseinsberechtigung eines oft kritisierten Gremiums. Wie auch immer letztendlich der weitere Weg der Entscheidung ausfällt, der Aufschrei der Bürger und der Politik war unüberhörbar.

Fazit: Die Bezirksausschüsse sind gewolltes Forum der Meinungsbildung in den Stadtteilen. Sie sind und bleiben unverzichtbar für unsere Kommune, da sie das Auditorium für Ortsteil bezogene Entscheidungen sind!

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 01.05.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die es wagen ihre Meinung zu äußern!

Hallo an alle, für die die freie Meinungsäußerung nicht zwangsläufig „Böhmermann” heißt!

„Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brette bewegt.
Sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.”
Johann Wolfgang Goethe 1740–1832 deutscher Dichter der Klassik.

Versuchen wir einmal den momentanen, nationalen Theaterdonner auf unser eigentlich beschauliches Velbert zu fokussieren. Sicherlich werden zu diskutierende Standpunkte in unserer Kommune keine überregionalen Medien veranlassen, sich mit diesen zu befassen. Es soll jedoch in unserem Kirchspiel einen wichtigen Entscheidungsträger geben, der eine nicht stromlinienförmige Meinung als Angriff verstand. Er fühlte sich bemüßigt, eine persönliche Breitseite coram publico abzuschießen, ohne inhaltlich Stellung zu beziehen. Sind es nicht genau diese Anfänge, denen es zu wehren gilt?! Man kann trefflich über die Qualität von Äußerungen streiten, indes ist von Verunglimpfungen und persönlichen Anfeindungen abzusehen. Wenn das bereits im Kleinen in unserer Gesellschaft nicht mehr gelingt, ist es nicht weit her mit der freiheitlichen Rechtsordnung! Selbst, wenn bei der Wortwahl über das Ziel hinausgeschossen worden ist, so ist es doch unerlässlich, sich mit dem Kern der Aussage zu beschäftigen. Das bedeutet natürlich nicht zwangsläufig die Akzeptanz dieser.

Fazit: Die freie Meinungsäußerung, ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Es ist unsere Pflicht diese mit all ihren Facetten zu verteidigen.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 24.04.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die Starrsinn als Inhalt empfinden!

Hallo an alle, die es nicht lassen können, „mit dem Kopf durch die Wand zu gehen”!

„Die Fähigkeit heute auch einmal anders zu denken als gestern,
unterscheidet den Klugen vom Starrsinnigen.”
Französischer Aphorismus nach der Revolution. Unbekannter Autor.

Was ist nur in unserer Stadt los? Ungläubig und verständnislos muss man Entscheidungen zur Kenntnis nehmen, die kaum nachvollziehbar sind. Es sollen heute nur zwei Punkte zu Papier gebracht werden, die einen sprachlos werden lassen.

Fangen wir mit der Schulpolitik an! Z. B. die „Martin–Luther–King–Schule” mit der „Hardenberg–Schule” zusammenzulegen? Hallo?! Geht’s noch? Es sollen also wieder einmal Schüler und Lehrpersonal von A nach B „gekarrt” werden. Das kann doch wohl nicht sein! Diese Umstände hatten wir doch schon zur Genüge. Wenn der Verwaltung keine anderen Möglichkeiten einfallen, ist das… s. o.!

Jetzt zur Umgestaltung der Brunnens „im Orth” (Neviges). Ein weiterer Fall, der in diese Richtung geht. Wenn man im Vorfeld feststellt, dass die Kosten explodieren, ist ein „Zurückrudern” keine Schwäche, sondern verantwortliches Handeln. Die Tatsache jedoch, dass trotz der bekannten, immensen Kosten bereits mit dem Umbau begonnen wurde, ist auch das eine Form von… s. o.. Da macht es auch keinen Unterschied, ob Bauausführer die „TBV” sind und nicht die Kommune. Zahlen muss der Bürger in jedem Fall.

Fazit: Bevor Dinge „durchgepeitscht” werden, sollten sich die Verantwortlichen Gedanken machen über die Sinnhaftigkeit ihres Tuns. Der Bürger wird es wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 10.04.2016


Das Wort am Ostersonntag

Für Menschen, die Entscheidungen des Souveräns (des Volkes) nicht akzeptieren wollen

Hallo an alle, die meinen, die Prosperität einer Kommune bremsen zu müssen!

„Wenn sich die Souveränität in eine Sinuskurve verwandelt, wird sie drückend, ohne nützlich zu bleiben, und sobald sie drückend ist, ohne nützlich (für sich) zu sein, räumt man sie aus!”
Gaspara Stampa (1523–1554) italienische Dichterin

Gleich zwei Klagen von unterschiedlichen Institutionen versuchen momentan die Souveränität des Rates unserer Kommune durch Klagen in Frage zu stellen. Ich möchte an dieser Stelle klarstellen, dass selbst, wenn man die Zusammensetzung der Bürgervertretung kritisiert, es schlussendlich aber frei gewählte Vertreter der Gesellschaft sind! Selbst, wenn es sich um scheinbar banale Dinge wie verkaufsoffene Sonntage und die Vergabe der Wochenmärkte handelt – allein die Klagen machen betroffen.

Man sollte die Tatsache herausstellen, dass beide Entscheidungen unter Mitwirkung des Rates und der zuständigen Gremien getroffen wurden. Kann es denn wirklich sein, dass wenn einem eine Entscheidung nicht passt, sofort der Klageweg beschritten wird? Auch wenn man die verkaufsoffenen Sonntage in Frage stellt, kann das doch nicht isoliert für Velbert sein! Ich hoffe nicht, dass dies die Retourkutsche für das abgewiesene Bürgerbegehren „Klinikum Niederberg” ist!? Das wäre nicht nur schlechter Stil, sondern auch unverantwortbar.

Fazit: Bevor Dinge prozessual auf den Prüfstand gestellt werden, sollte man sich ernsthaft in Gedanken vertiefen, ob das für die Kommune zuträglich ist.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 27.03.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, denen viele Bürger am Sonntag in der Innenstadt ein Dorn im Auge sind!

Hallo an alle, die den Knall nicht gehört haben!

„Man sollte die Kuh nicht schlachten, die man melken will!”
Aus einer Aphorismensammlung. Ursprung unbekannt

Mit ungläubigem Staunen habe ich über die Gewerkschaft „VERDI” aus verschiedenen Medien erfahren müssen, dass diese eine Klage gegen die verkaufsoffenen Sonntage eingereicht hat. Was soll man als Bürger davon halten? Wir beklagen einerseits mangelnde Passantenströme in den Innenstädten, andererseits sollen dann auch noch die sehr gut angenommenen Öffnungen an den verkaufsoffenen Sonntagen auf den Prüfstand!? Geht’s noch?

Der stationäre Handel, der übrigens auch für das gewünschte Leben in den Innenstädten sorgt, hat es ohnehin zunehmend schwer, sich gegen den Onlinehandel zu behaupten. Ein weitaus lohnenderes Thema wären doch die ausufernden „Trödelmärkte”, die immer mehr von Neuwaren überschwemmt werden. Kann es sein, dass diese „Märkte” auch vorwiegend an Sonntagen stattfinden?! Seltsam, dass „Verdi” darauf noch nicht gekommen ist! Wenn immer mehr Einzelhändler ihre Pforten schließen, geht der angeprangerten Gewerkschaft auch das Klientel abhanden. Selbst wenn nunmehr auf dringendes Anraten des entscheidenden Richters die Klage zurückgezogen wurde, bleibt ein ungutes Gefühl. Auf welche „Klöpse” kommen die Damen und Herren noch?

Fazit: Sinnvolle Arbeit für die Allgemeinheit richtet sich nicht nach dem Applaus aus verschiedenen Ecken der Gesellschaft, sondern es ist die Effizienz des Handelns zum Wohle aller, die zählt!

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 20.03.201


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die verwalten aber nicht gestalten!

Hallo an alle, die sich angesprochen fühlen!

„Verwaltungshandeln muss rechtmäßig aber nicht sinnvoll sein.”
Quelle von einem Finanzbeamten, der lieber ungenannt bleiben möchte.

„Die Verwaltung macht keine Fehler. Sie ist der Fehler!”
Erhard Blank geb. 1942 deutscher Schriftsteller und Maler

Mit diesen zwei Aphorismen habe ich meine Zeilen begonnen, wohlwissend, dass ich Ihnen den Grund meiner Verärgerung erst in einigen Tagen erläutern kann. Vorab kann ich Ihnen jedoch bereits heute meinen Eindruck darlegen: Es scheint mir, dass die Verwaltung in unserer Kommune sich immer mehr verselbstständigt. Bereits vor einiger Zeit habe ich mit meinem „Wort am Sonntag„ auf diese latente Gefahr hingewiesen. Die Politik, als Regulativ scheint machtlos. Es ist traurig aber leider kann ich Ihnen Beispiele noch und noch vorlegen. Private Initiativen, die der Attraktivität unsrer Stadt dienen sollen, aber auch den Ehrenämtlern wird das Leben schwergemacht. Wo treibt uns diese uferlose Paragraphenreiterei hin? Attraktivität und Lebensqualität kommen so unter die Räder! Ich werde Sie über meine persönliche Verärgerung auf dem Laufenden halten. Seien Sie gespannt auf mein nächstes „Wort am Sonntag„!

Fazit: Der Bürger zahlt die Verwaltung! Somit hat diese nicht zu prüfen, was nicht geht, sondern was geht! Es ist Zeit zur Umkehr! Wir können keine „Bremser” gebrauchen!

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 13.03.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die sich vor einen Karren spannen lassen,
ohne zu realisieren, dass eine „Nullnummer” daraus werden könnte.

Hallo an alle, die sich angesprochen fühlen!

Management by Science Fiction:
Projekt– und Linienorganisation funktionieren konfliktfrei. Der Projektleiter hat die erforderlichen Kapazitäten und Befugnisse. Der Lenkungskreis und der Vorstand verstehen, was ihnen berichtet wird. Vorschläge werden auf Konformität überprüft, haben sie ja ohnehin nur bedingt Einfluss auf die Entwicklung.

Ironisch:
Hurra nun haben wir endlich den langersehnten Lenkungskreis Innenstadtentwicklung! Die hehren Ziele, die man sich gesteckt hat, werden nicht angezweifelt, allein der Weg, wie man sie erreichen will, gibt zu denken. Ein Lenkungskreis, der nur auf Vorschläge beschränkt ist? Das hatten wir auch schon im Arbeitskreis, der sich mit den gleichen Themen befasste. Einmal getagt, verschwand dieser allerdings wieder in der Versenkung. Jetzt eine neue Institution, die gleich doppelt von den „Großen” mit besetzt wird!? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Wo sind die kleinen Störenfriede? Warum hat man sie nicht wenigsten im Rotationsprinzip teilhaben lassen. Selbst wenn keine Entscheidungen getroffen werden können, so wäre Transparenz da ein positives Signal nach außen wünschenswert gewesen! Denn auch wir, die Unabhängigen Velberter Bürger „UVB” haben Interesse an der Entwicklung der Innenstädte!

Fazit: Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass man sich abschottet! Dafür sind die anstehenden Aufgaben zu wichtig.

In diesem Sinne,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 06.03.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die streitbar für eine Sache kämpfen

Hallo an alle, für die die freie Meinungsäußerung Bestandteil des Lebens ist!

Wortgefechte sind die friedlichste Art der Auseinandersetzung
Helmut Graßl geb. 1950 Thüringer Aphoristiker

Forensik auf der „kleinen Höhe” (Wuppertal Nähe Velbert–Neviges), ein äußerst sensibles Thema. Nicht wegen der Forensik, das wurde im Lauf der Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 18.02.2016 sehr bald klar. Die anwesende Gesundheitsministerin Barbara Steffens wurde vielmehr von den Anwesenden mit dem deutlichen NEIN zur BEBAUUNG der „kleinen Höhe” konfrontiert. Als Ministerin wusste sie sich gekonnt in Szene zu setzen, und die rechtliche Situation darzustellen. Das allerdings konnte man von dem Vertreter der Stadt Wuppertal, Herrn Jochen Braun (Leiter des Ressorts Bauen und Wohnen) in keiner Weise sagen. Man hatte den Eindruck, dass er sogar unseren Bürgermeister, der sich um Ausgleich bemühte, „auf die Pumpe laufen” ließ. Eine gewisse Arroganz war nicht zu übersehen. Trotz dieser Stimmung, kann man den Fragestellern nur ein Kompliment aussprechen. Sachlich aber dezidiert wurden Auskünfte von den Podiumsteilnehmern verlangt. Wenn man jedoch eine von Emotionen geladene Diskussion erwartet hatte, sah man sich zum Glück getäuscht. Die Moderation von Frau Sabrina Wegner hatte nicht unerheblichen Anteil am sachlichen Ablauf der Veranstaltung. Hut ab dafür!

Fazit: Wir, die unabhängigen Velberter Bürger (UVB), reihen uns vorbehaltlos in die Reihen derer ein, die eine Bebauung der „kleinen Höhe” strikt ablehnen.

In diesem Sinne
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 21.02.2016


Das Wort am Sonntag

Liebe Freundinnen und Freunde der UVB,

das heutige Wort am Sonntag finden Sie, nicht zuletzt aufgrund der Aktualität der Lage, ausnahmsweise unter der Rubrik „Aktuelles”.

Herzlichen Gruß,
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 31.01.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die eine Fehlentscheidung nicht wahrhaben wollen.

Hallo an alle, die sich angesprochen fühlen!

Wer einen Fehler gemacht hat, und diesen nicht korrigiert, begeht einen zweiten!
Konfuzius (551–479 v. Chr.) chinesischer Philosoph

Die Frage darf erlaubt sein: War der Bebauungsplan „Wilhelmshöhe Langenberg” bereits zu Zeiten des Konfuzius bekannt, oder sind es die immer wiederkehrenden Schemata, die uns die Sachlage bekannt vorkommen lassen?! Ratssondersitzung am 21.01.2016: ...Wie peinlich war das denn? Es wurde von verschiedenen Seiten versucht eine eklatante und kostenträchtige Fehlplanung zu beschönigen. Kann es denn wirklich sein, dass einem offensichtlichen Fehler nochmals Gelder geopfert werden, obwohl es noch in den Sternen steht, ob der Bebauungsplan überhaupt realisiert werden kann?

Der Unmut über die Verwaltung wurde zwar sehr deutlich geäußert, indes bei der Abstimmung setzten sich letztendlich die Befürworter durch. Was auch erstaunlich war, die teilweise Hilflosigkeit bei der Beantwortung gezielter Fragen. Ich vermeide bewusst Namen zu nennen, denn Teilnehmer an der Sitzung wissen, was ich meine (gell Herr Bürgermeister?).

Wir, die Unabhängigen Velberter Bürger (UVB) sehen uns jedenfalls in der Einschätzung der Lage bestätigt. Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass es einen Mutigen gab, der aus dem „Parteikorsett” einer großen Partei ausscherte. Hut ab dafür!

Fazit: Wenn Konfuzius Velberter gewesen wäre, hätte unser Abstimmungsverhalten, das Nein, seine volle Zustimmung gefunden!

In diesem Sinne
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 24.01.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die an ihre Heimatstadt glauben.

Hallo an die ach so geduldigen, fast schmerzfreien Velberter!

Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Zeichner, Maler u. Schriftsteller

Auch wenn Sie meine Zeilen unter der Rubrik „Satire” finden, so ist der Inhalt absolut nicht so zu verstehen! Es geschieht zwar nicht oft, aber bei der Vorstellung der neuen „Stadt Galerie” auf dem ehemaligen Quartier „Marktzentrum”, erfasste mich eine Form von Euphorie. Wie dann auch letztendlich nach der Eröffnung einmal das Projekt getauft wird, ist zweitrangig. Das Objekt passt zu uns! Keine Gigantomanie, (gell Herr Löbbert?), welche die Innenstadt ausblutet, sondern ein Vorhaben, das den Handel und das urbane Leben mit einbezieht, nein sogar von der Größe her einbeziehen muss.

Schlüssig auch die Nähe zum „ZOB” und die Umgestaltung des Platzes am Offers. Wir sollten Miesmachern und deren Unkenrufen sofort entgegentreten, und nach der Alternative fragen. Es wird unserer Kommune zweifellos Auftrieb geben, wenn wir von Anfang an hinter diesem Vorhaben stehen, da bin ich sicher. Wir sollten gemeinsam Aufbruchsstimmung signalisieren! Wenn nicht jetzt, wann dann? Wahlspruch muss sein: „Auf geht’s!”

Fazit: Wenn Menschen aus unserer Stadt bereits früh bei den Planungen einbezogen werden, die wissen, was vor Ort nötig ist, dann wird das was!

In diesem Sinne
Ihr Edgar Küppersbusch
Velbert, 17.01.2016


Das Wort am Sonntag

Für Menschen, die Demokratie nicht als schützenswertes,
stets neu zu erstreitendes Gut erachten.

Hallo an alle Nicht–Wähler!

Man kann immer wählen zwischen wählen und nicht wählen.
Erhard Horst Bellermann *1937 deutscher Dichter u. Aphoristiker

Die zweite Option ist nicht nur gefährlich, sondern sie dreht auch den freien Abstimmungen des Volkes das Wasser ab.
War es Tucholsky der schrieb: „Die freie Mitbestimmung des Proletariats mündet in den Kommunismus?” Wie sehr hat er sich getäuscht! Umso mehr verwundert die Tatsache, dass die Wahlbeteiligungen historische Tiefstände erreichen. Darüber wird viel diskutiert und spekuliert. Eine neue Untersuchung ordnet die Nicht–Wähler nun erstmals gesellschaftlichen Milieus zu. Demnach kommt der durchschnittliche Nicht–Wähler aus dem schwächeren sozialen Milieu. Die Wahlbeteiligung 2013 bei den „privilegierteren” Schichten lag bis 40 Prozentpunkte höher als jene in sozial schwächerem Milieu. Somit kommt jeder dritte Nicht–Wähler aus diesem Umfeld. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Motivation zur Gestaltung und Entwicklung der Gesellschaft, eben auch in diesen Schichten, geweckt werden muss!

Merke: Nur meckern ist keine Lösung!

Fazit: Daran sollten wir dringend arbeiten, denn Demokratie ist für alle wichtig! Deshalb müssen wir alle ins Boot holen. Das Motto: „Wenn nicht wir, wer dann”?!

In diesem Sinne
Ihr Edgar Küppersbusch,
Velbert 10.01.2016


Die Satire des Jahres 2015

Die Satire des Jahres 2014