Mal wieder ein Flop der Stadt Velbert!

Mal wieder ein Flop der Stadt Velbert!

Nachdem wir wiederholt darauf hingewiesen haben, dass der denkmalgeschützte Pavillon auf dem Heckingschen Gelände nach Verkauf der Flurstücke 281 und 283 in Langenberg wiederaufgebaut werden sollte, kam – oh Wunder jetzt erst – eine etwas seltsame Erklärung der Verwaltung. Auf einmal wurde darauf hingewiesen, dass der seinerzeit denkmalgeschützte Pavillon nicht mehr existiert. Im Rahmen der damaligen Bauarbeiten wurde der Pavillon abgerissen und nicht wie geplant abgetragen. Folglich wurde auch keine Bausubstanz mehr eingelagert. Dies ist wieder mal ein Zeichen für die Unfähigkeit in Teilen der Verwaltung. Wieso ist niemand auf die Idee gekommen, wenn keine Bausubstanz mehr eingelagert werden konnte, wo diese denn geblieben ist? Damals hätte man die bauausführende Firma vielleicht noch in Regress nehmen können, aber leider nicht mehr Jahre später.

Da kann man nur wieder sagen: „Gut gemacht!” Da sich die Stadt Velbert aber damals bei den Kaufverträgen zu dem Grundstück verpflichtet hat, sich an den Kosten für die Restaurierung des Pavillons mit 25.000 Euro zu beteiligen und der Käufer sich ebenfalls mit 25.000 Euro beteiligen wollte, stehen jetzt zur Wiedererrichtung 50.000 Euro zur Verfügung. Wir erwarten, dass schnellstens Kostenvoranschläge für einen kompletten Nachbau nach alten Plänen eingeholt werden. Vor allem bei Velberter Dachdeckerunternehmen sollte auch nachgefragt werden, da die schon einmal geholfen haben. Danach kann man entscheiden, wie man weiter vorgeht.

Sich jetzt schon Gedanken zu machen, diese 50.000 Euro zur Errichtung von Werbeträgern wie beispielsweise Litfaßsäulen zu verwenden, halte ich für sowas von daneben. Liebe Verwaltung, wenn ihr schon mal wieder geschlafen habt, lasst wenigstens die Langenberger Bürger und den Langenberger Bezirksausschuss entscheiden, was mit dem Geld passieren soll. Ich persönlich denke nicht, dass dieses Geld im Velberter Haushalt verschwinden soll.

Dirk aus dem Siepen
Fraktionsvorsitzender UVB Velbert
Velbert, 23.01.2017