Unmögliches Verhalten der Verwaltung

Unmögliches Verhalten der Verwaltung

Ohne auf die Ergebnisse der Sitzung des Schulausschusses zu warten, gaben der Bürgermeister Herr Lukrafka und der Dezernent Herr Böll eine unnütze Presseerklärung heraus, mit dem Tenor, vorerst keine zweite Gesamtschule in Velbert errichten zu wollen. Gott sei Dank läuft es nicht immer so, wie es sich verschiedene Verwaltungsmitglieder wünschen. In der Schulausschusssitzung vom 13. Juli 2017 beschlossen die Mitglieder nach jahrelangem hin und her, dass die Verwaltung jetzt den Bau einer neuen Gesamtschule kurzfristig prüfen solle. Bei 4 Gegenstimmen der CDU wurde dies mit großer Mehrheit beschlossen. Bei diesem Beschluss stehen die Kinder im Mittelpunkt, denn deren Wohl sollte uns allen am Herzen liegen und nicht, dass es Geld kostet und die Verwaltung dadurch Mehrarbeit bekommt. Auch der Einwand von Herrn Böll, dass er ja auch noch Urlaub hätte, kann die Verwaltung ja wohl kaum an ihrer Arbeit hindern.

Der Schulausschuss ist der Meinung, dass man in der Heinrich-Kölver-Realschule mit der Einschulung der Kinder, die in eine Gesamtschule möchten, problemlos beginnen könnte und dann später die Martin-Luther-King Schule als Dependance dazu nehmen könnte. Wir unterstützen diesen Vorschlag und hoffen, dass die Verwaltung jetzt einmal zügig arbeitet und mit den beteiligten Schulträgern kurzfristig eine Lösung findet und nicht mal wieder weitere Entwicklungen abwartet.

Der Meinung zu sein, dass die prognostizierten steigenden Schülerzahlen (Bertelsmann Stiftung) auf Velbert nicht zutreffen, obwohl viele Neubaugebiete hinzugekommen sind und noch hinzukommen werden, stößt bei uns auf Kopfschütteln. Wir wollen und brauchen eine zusätzliche Gesamtschule, damit wir den Kindern endlich eine zusätzliche Schulform anbieten können.

Dirk aus dem Siepen
Fraktionsvorsitzender UVB Velbert
Velbert, 14.07.2017