Ärger um Jugendschutz auf Stufenparty

Ärger um Jugendschutz auf Stufenparty

Für unter 18-jährige endete eine Stufenparty der Gesamtschüler um Mitternacht vorzeitig. Das Velberter Ordnungsamt schickte diese Jugendlichen nach Hause.
Um 24 Uhr war für diese Betroffenen die Party zu Ende, obwohl einige von ihren Eltern eine Genehmigung vorzeigen konnten, auch bis nach Mitternacht feiern zu können. Selbst die Schulleiterin der Gesamtschule, zeigte ihr Unverständnis, denn alle Feiern seien bis jetzt konfliktfrei von statten gegangen.

Man kann gut verstehen, dass die Jugendlichen konsterniert waren, denn hinter jeder Stufenparty steckt auch eine Menge Organisation und Arbeit und es kostet Geld. Ich halte zwar den Jugendschutz für sehr wichtig, würde mir aber trotzdem etwas mehr Fingerspitzengefühl des Ordnungsamtes wünschen. Wo sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, wenn es um die Sauberkeit der Stadt, Kontrolle des ruhenden Verkehrs, Trinkorgien auf Spielplätzen oder Haltestellen geht? Dort hat man den Eindruck, es wird vorbeigesehen, oder besser es wird mit dem Auto gar nicht angehalten, sondern ohne Kommentar weitergefahren. Hier wäre das Ordnungsamt dringend gefordert.

Im Fall der Stufenparty, könnte der Eindruck entstehen, hier wird gegen einen Betreiber einer Gaststätte gearbeitet. Unverständlich ist für mich auch, wenn der Betreiber des Karsten´s im Sportzentrum schon lange auf einen Termin beim Ordnungsamt wartet, um eventuelle Probleme zu klären. So wird keine Bürgernähe praktiziert liebes Ordnungsamt. Es wäre schön, wenn kurzfristig ein Umdenken stattfinden könnte.

Dirk aus dem Siepen
Fraktionsvorsitzender UVB Velbert
Velbert, 08.09.2017