Wie lange will man uns noch hinhalten?

Wie lange will man uns noch hinhalten?

Obwohl die Bundesregierung fast eine Milliarde Euro mehr für den Kampf gegen Luftverschmutzung und Diesel-Fahrverbote bereitstellt, hat man den Eindruck, alles für die Katz. Laufend neue Sofortprogramme – die wievielten eigentlich – und was ändert sich? Nichts!

Die Autoindustrie bleibt weiter untätig – die Umrüstung älterer Diesel ist zwar immer im Gespräch, aber leider nur da. Man hat den Eindruck, dass unser Bundesverkehrsministerium mehr autoindustriefreundlich, als verbraucherfreundlich ist. Unser Bundesverkehrsminister klingt wie ein Sprecher der Autoindustrie. Man hört nichts mehr von schnellen Genehmigungsverfahren, für die Nachrüstung der älteren Dieselmodelle, noch von Kostenübernahme durch die Verursacher und Trickser, die Autoindustrie.

Manchmal wünschte ich mir hier in Deutschland eine ähnliche Reaktion wie in Frankreich, wo die Menschen auf die Straße gehen und ihren Unmut kundtun, wobei ich mich aber eindeutig vom gewaltsamen Protest distanzieren möchte.

Dirk aus dem Siepen
Fraktionsvorsitzender UVB Velbert
Velbert, 04.12.2018