Unnötige Verzögerung beim Projekt „Großes Feld“

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Die Entscheidung von Bündnis 90/Die Grünen und SPD, den Beschluss zum „Großen Feld“ zu blockieren, erweist sich im Nachhinein als äußerst unglücklich und folgenschwer. Anstatt den bereits weit fortgeschrittenen Prozess zum Abschluss zu bringen, wurde das Verfahren an entscheidender Stelle gestoppt – mit erheblichen Konsequenzen für Zeitplan, Planungssicherheit und Kosten.

 

Durch die Blockade ist es nun erforderlich, die entsprechende Satzung vollständig neu zu beschließen. Dieser formale Schritt zieht jedoch weitere technische und administrative Arbeiten nach sich. Insbesondere müssen die Technischen Betriebe Velbert (TBV) die Entwässerungsplanung erneut berechnen und anpassen. Dieser zusätzliche Aufwand war vermeidbar und führt zu einer deutlichen Verzögerung und zusätzlichem Aufwand und Kosten des Gesamtprojekts.

 

Nach aktuellen Aussagen des zuständigen Dezernenten der Stadt Velbert, Herrn Jörg Ostermann, besteht lediglich mit viel Glück die Möglichkeit, dass die überarbeiteten Vorlagen bis Mai erneut eingebracht werden können. Erst dann könnte eine weitere politische Beratung erfolgen. Geplant ist in diesem Fall eine Sondersitzung der drei betroffenen Fachausschüsse Mitte Juni.

 

Darauf aufbauend wäre eine Behandlung im Hauptausschuss am 7. Juli denkbar, bevor schließlich – unter optimalen Bedingungen – am 14. Juli eine abschließende Entscheidung im Stadtrat getroffen werden könnte.

 

Diese zeitliche Streckung zeigt deutlich, welche Auswirkungen die Verzögerung hat: Ein Projekt, das bereits auf der Zielgeraden war, wird um mehrere Monate zurückgeworfen. Neben dem Verlust wertvoller Zeit entsteht auch zusätzliche Unsicherheit für alle Beteiligten – von der Verwaltung über die politischen Gremien bis hin zu möglichen Investoren und Bürgern.

 

Vor diesem Hintergrund ist festzuhalten, dass die Blockadehaltung von Grünen und SPD dem Projektfortschritt erheblich geschadet hat. Ein zügiger Beschluss hätte Planungssicherheit für die Stadt Velbert und interessierten Firmen geschaffen und unnötige Mehrarbeit vermieden. Stattdessen steht die Stadt nun vor einem erneuten, zeitintensiven Verfahren, dessen Ausgang sich weiter verzögert.

 

Dirk aus dem Siepen

Fraktionsvorsitzender UVB Velbert



© www.uvb-velbert.de   Samstag, 28. März 2026 14:00 fl
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